Trockenfutter für Hunde: 

Nährwert, Herstellung und gesundheitliche Auswirkungen


Ein grundlegender und kritischer  Gedanke zu dieser Ernährungsform


In der heutigen Zeit haben viele Hunde und Katzen ernährungsbedingt gesundheitliche Probleme mit späteren, oftmals schweren Folgen und Krankheiten. Nicht nur die Ernährung ist ein wichtiger Pfeiler für die Gesundheit, auch die Arzneimittelbelastung der Tiere ist mittlerweile so hoch, dass es die Tiere krank macht! Allein durch die vielen Nebenwirkungen von Antibiosen, dauerhaften Gaben von Kortison, z.B. zur Unterdrückung von Juckreiz bei Allergien, Schilddrüsenpräparaten, Wurmkuren und Zeckenprophylaxen, können Tiere krank werden. 


Trockenfutter für Hunde ist eine gängige Wahl unter Haustierbesitzern – es ist bequem, kostengünstig und hat oft eine lange Haltbarkeit. Aber wie verhält es sich mit der Qualität und den Auswirkungen auf die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde? Ein kritischer Blick hinter die Kulissen offenbart Ansichten, die vielen Tierbesitzern nicht bewusst sein dürften.



Eines der Hauptprobleme bei der Produktion von Trockenfutter ist die erhöhte Temperatur, bei der die Zutaten verarbeitet werden. Viele Nährstoffe, insbesondere Vitamine und Enzyme, sind hitzeempfindlich und gehen während des Herstellungsprozesses verloren. Diese werden dann durch künstliche ernährungsphysiologische Zusatzstoffe wieder zugesetzt. Viele Tiere zeigen Reaktionen auf diese Zusatzstoffe und es entstehen Allergien! 

 Auch kaltgepresstes Hundefutter wird aus zuvor ultrahocherhitztem Fleischmehl hergestellt, da es nur im Herstellungsverfahren kalt gepresst wird. 

Generell gilt: Trockenfutter wird immer aus Mehlen hergestellt und ist hochkonzentriert. Die ursprünglichen Zutaten der einzelnen Mehle lassen sich für den Verbraucher und auch durch Experten kaum mehr nachvollziehen. 
 Im Gegensatz dazu enthält rohes oder frisches Futter diese lebenswichtigen Elemente noch in vollem Umfang. Einige Hersteller fügen zwar synthetische Vitamine und Mineralien hinzu, um diesen Verlust auszugleichen, jedoch sind diese oft nicht so gut verdaulich und wenig nützlich für den Hund wie ihre natürlichen Pendants.




Viele Hersteller beziehen ihre Fleischmehle aus der ganzen Welt. Auch aus Ländern, in denen es keine Futtermittelverordnungen gibt oder wo unsere Verordnungen nicht beachtet werden müssen.
Die größte Verwirrung zu diesem Thema sind die Etiketten auf dem Futter. Was verbirgt sich hinter tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnissen? Tierische Nebenerzeugnisse klingen zunächst nicht so abstoßend. Was könnte das schon sein, außer Innereien, wie z.B. Lunge, Niere, Euter usw. 
Leider möchten viele Besitzer auch gar nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. Tierische Nebenerzeugnisse können aber folgendes sein: 

  • Körper und Teile von Tieren, die nicht genusstauglich sind 
  • Geflügelköpfe
  • Häute, Felle, Hörner, Füße oder Zehenknochen
  • Schweineborsten
  • Zentrifugen und Separatorenschlamm 
  • Blut, Plazenta, Wolle Federn, Haare, Fettgewebe, Hörner etc. 
  • um nur einige zu nennen ... 


Die Fette eines Trockenfutters müssen vor dem Verderb geschützt werden. Dies geschieht bei Trockenfuttern mit einem hohem Fettanteil oft mit Propylgallat (E 310), BHA (E 320), BHT (E 321), Ethoxyquin (E 324) und Kaliumsorbat (E 202).
Bei Trockenfuttern mit wenig Fett kann auch Vitamin E eingesetzt werden.
 
BHA (E320) und BHT (E321) lagern sich im Fettgewebe der mit Trockenfutter gefütterten Tiere an und vergiften den Körper, indem sie in den Fötus gelangen, das Immunsystem schwächen, das Blutbild verschlechtern, Leber und Schilddrüse schädigen und stark allergieauslösend sowie krebserregend sind. Gerne deklarieren die Hersteller BHA, BHT, Propylgallat, Ethoxyquin usw. einfach nur als „Fettstabilisatoren“! 


Die Futtermittelindustrie will uns mit der Werbung und dem Versprechen, dass alles für das Tier in diesem Futter drin ist, was es zu einem gesundem und langem Leben braucht, verführen - meist auch mit Erfolg. Die leckeren Zutaten auf der Verpackung und der gesund aussehende, vor Energie fröhlich springende Hund auf der Werbung zeigt doch, wie gut das Futter ist. 


Hunde und Katzen leiden sehr schnell an einem oder mehreren der folgenden ernährungsbedingten Symptomen durch die Fütterung von Trockenfutter:
 

  •  starker Eigengeruch des Tieres,
  •  schlechtes/ stumpfes Fell/ Haarausfall
  •  trockene und schuppige Haut
  •  schlechte Zähne/Zahnbelag (Zucker!)
  •  Übergewicht (durch versteckte Zucker in der Trockenfütterung)
  •  Untergewicht (oft "mäkelige" Hunde, die einfach das Futter nicht mögen)
  •  Durchfall/ breiiger Kotabsatz
  • Appetitlosigkeit (hätte ich auch bei immer gleichem Futter) 
  • Fressgier (das Tier ist zwar satt, aber nicht ernährt)
  • Unverträglichkeiten/ Allergien
  • Leistungsverlust/ Schlappheit
  • Parasitenbefall (häufig Hot Spots, Milbenbefall etc.)
  • Hyperaktivität 
  • Unausgeglichenheit
  • Aggressivität


Leider werden diese Symptome vom Tierbesitzer oft erst spät entdeckt und auch nicht mit der unzureichenden Fütterung in Verbindung gebracht. Doch wenn der Zusammenhang entdeckt wird, dann ist schon einiges im Argen und der Hund oder die Katze reagieren auffällig oder sind krank. Tiere zeigen uns sehr lange ihre körperlichen Beschwerden nicht. Die schulmedizinische Behandlung verläuft dann in der Regel symptomatisch, sodass selten nach der Ursache gesucht oder die Ernährung mit einbezogen oder gar verändert wird. Gott sei Dank denken auch in diesem Bereich die Veterinäre mittlerweile um und leiten ihre Patienten an uns ErnährungsberaterInnen weiter. Viele Tiere leiden heute an den selben Krankheiten wie wir Menschen. Auch wir ernähren uns häufig mit Lebensmitteln, die bereits in Tüten, Dosen oder Konserven stecken und somit nur noch erhitzt werden müssen. Und darin sind keine gesunden Lebensmittel enthalten!   


Ein weiterer Kritikpunkt: Trockenfutter kann hohe Mengen an Getreide und Füllstoffen enthalten, die für den Hund schwer zu verdauen sind. Unter natürlichen Bedingungen verzehren Hunde und Katzen überwiegend Fleisch und Knochen und nehmen nur geringe Mengen an pflanzlicher Kost zu sich. Eine getreidebasierte Ernährung kann daher Verdauungsbeschwerden und Allergien auslösen und trägt zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht und Diabetes bei.


Trinkt das Tier (häufig bei Katzen das Problem) nicht genug, kann es zu Dehydrierung und Nierenschäden führen, insbesondere wenn das Tier nur wenig Zugang zu frischem Wasser hat. Hunde und Katzen nehmen bei einer artgerechten Nahrung ca. 70% Feuchtigkeit auf. Beim Trockenfutter sind es nur 10%.

Weitere hohe Bestandteile eines Trockenfutters sind Getreide, Mais, Reis, Kartoffeln und/ oder viele andere stärkehaltige Zutaten sowie Farb- und Aromastoffe. Trockenfutter besteht zu ca. 50% aus Kohlenhydraten und vielen versteckten Zuckern, die erstmal durch die Deklaration so nicht erkennbar sind. 

 



     


Im Hinblick auf diese Aspekte, lässt sich feststellen, dass wir als verantwortungsbewusste Tierbesitzer die Zusammensetzung und Herstellung des Futters, das wir unseren Haustieren geben, sorgfältig prüfen sollten. Es könnte lohnenswert sein, eine Ernährungsumstellung in Betracht zu ziehen, um die potenziellen gesundheitlichen Risiken zu minimieren, die mit der ausschließlichen Fütterung von Trockenfutter verbunden sind.  Und seien wir mal ehrlich - wer möchte schon tagaus, tagein die gleiche Nahrung auf dem Teller (oder dem Napf) haben? 






Fazit:

Gerne berate ich dich hierzu ausführlich. Rufe mich einfach zu einem Informationsgespräch unter
 0172-4074551 an oder schreibe mir eine Mail an [email protected]